Die Gemeindeverbände von Aar und Einrich wollen gemeinsam die Zukunft gestalten

Veröffentlicht am 26.10.2018 in Allgemein

Die Gemeindeverbände der SPD von Aar und Einrich haben sich  im Januar im Rathaus in Schiesheim zum wiederholten Male getroffen um gemeinsam über    die anstehende Fusion zu diskutieren und eine gemeinsame Linie festzulegen.

Eingeladen war neben dem Landtagsabgeordneten Jörg Denninghoff  und dem Landrat Frank Puchtler auch Staatssekretär Günter Kern, der nochmals die Rahmenbedingungen für eine freiwillige Fusion erläuterte und sich kritischen Fragen stellte. Zusammen war man sich einig,  dass man die zukünftigen gemeinsamen Ziele definieren und die Stärken des Zusammenschlusses hervorheben sollte, nachdem die Grundbedingungen in einem Fusionsvertrag festgehalten wurden. „ Nicht das was uns trennt ist wichtig sondern das was uns verbindet“ führt die Gemeindeverbandsvorsitzende von Hahnstätten, Evelin Stotz, aus. Die mit einer Fusion einhergehende Bündelung und Aufteilung von Verwaltungsleistungen- hierüber ist sich die SPD einig- darf  für den Bürger nicht den Verlust von räumlicher Nähe bedeuten. Eine bürgernahe Verwaltung mit Bürgerbüros an beiden Standorten und ist unabdingbar.  Der Bürger sollte bei allen Entscheidungen informiert und eingebunden sein. Oberstes Ziel ist die moderate Angleichung von Abgaben und Gebühren, da hier beide Verwaltungen unterschiedliche Veranlagungen zugrunde legen sowie Gebührensicherheit im Wasser- und Abwasserbereich. Hier könnte die von der Landesregierung in Aussicht gestellte Förderung von 2 Millionen Euro für Entschuldungszwecke genutzt werden. Die Kernaussage war: Die  Wirtschaftkraft der Aar-Einrich-Region muss mit gezielten Infrastrukturinvestitionen gestärkt werden um konkurrenzfähig und attraktiv zu bleiben. Der Zuzug von Familien und Unternehmen ist die Basis für günstige Umlagen und Gebühren in einer Verbandsgemeinde.

 

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