60 Minuten SPD: Bundestagsabgeordnete Tanja Machalet berichtet aus Berlin

Veröffentlicht am 07.11.2021 in Aktuell

Rund fünf Wochen sind seit der Bundestagswahl vergangen und im politischen Berlin hat sich schon einiges getan: Sondierungen, Koalitionsverhandlungen und die Konstituierung des neuen Bundestages. Für den Wahlkreis 204 tritt somit die direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Dr. Tanja Machalet ihr Mandat an und repräsentiert in den nächsten vier Jahren die Region. Zu diesem Anlass veranstaltete der SPD-Kreisverband Rhein-Lahn eine 60 Minuten Veranstaltung, um Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu bieten, auch nach der Wahl im Austausch mit ihrer Abgeordneten zu bleiben. Geleitet wurde die Veranstaltung vom Landtagsabgeordneten und stellvertretendem Kreisvorsitzenden Jörg Denninghoff.

Die Veranstaltung im digitalen Format begann mit einem kurzen Bericht von Tanja Machalet über ihre ersten Tage in Berlin als Abgeordnete des 20. Deutschen Bundestages. Ein neues Büro, neue Kollegen, eine neue Stadt und vor allem ein viel größeres Parlament als das rheinlandpfälzische. All diese Dinge prägten die ersten Arbeitstage in Berlin. So erzählte Machalet von ihrem Übergangsbüro, das sie sich mit dem Neuwieder Abgeordneten Martin Diedenhofen teilt, bis sie ihr endgültiges Büro zugewiesen bekommt.

Hinsichtlich der nun begonnen Koalitionsverhandlungen zeigte sich Tanja Machalet zufrieden mit den bisherigen Ergebnissen. Sie habe auch die Hoffnung, dass Projekte, wie beispielsweise die Bürgerversicherung, im Zuge der weiteren Verhandlungen zumindest noch angestoßen werden können. Auf jeden Fall – so stellte sie klar – kämpfe die SPD und sie persönlich weiter für die im Wahlkampf geworbenen Projekte.

Im Anschluss an den Bericht eröffnete Jörg Denninghoff die Diskussionsrunde. Neben vielen Fragen über persönliche Erlebnisse von Tanja Machalet, war ein Schwerpunktthema die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung, deren Dringlichkeit nun auch auf kommunaler Ebene immer deutlicher wird.

Die Umsetzung der im Onlinezugangsgesetz beschlossen Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen spielt hier eine zentrale Rolle und sollte hohe Priorität für die nächste Bundesregierung haben, so Machalet. Auch sie werde sich dem Thema widmen und versuchen, der kommunalen Politik hier ein Sprachrohr nach Berlin zu sein.

Zum Ende der Veranstaltung bedankte sich Tanja Machalet bei den Gästen und stimmte dem Vorschlag von Jörg Denninghoff zu, diesen Austausch in regelmäßigen Abständen zu wiederholen. Denn eines ihrer Ziele ist es auch, ihren „Wahlkreis und Berlin näher zusammen zu bringen“, so Machalet abschließend. Denninghoff, der im rheinland-pfälzischen Landtag sieben Jahre mit Tanja Machalet gut zusammengearbeitet hat, ist sich sicher, dass dies gelingen wird: „Du hast diesen Wahlkreis auch gewonnen, weil die Menschen das Gefühl haben, dass du eine von uns bist; dass der ländliche Raum in Berlin mit dir eine zuverlässige Stimme hat!“

 

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