Günter Kern und Mike Weiland im politischen Austausch mit jungen Kommunalpolitikern

Veröffentlicht am 25.02.2018 in Pressemitteilung

ÖPNV, Breitbandversorgung, Schulen, die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum und die Zukunftsausrichtung des Rhein-Lahn-Kreises waren jetzt Thema bei einem Gespräch zwischen Nachwuchs-SPDlern und Staatssekretär Günter Kern sowie dem SPD-Kreisvorsitzenden Mike Weiland. Im Rahmen eines Seminarwochenendes mit dem Schwerpunkt zur Arbeit der kommunalpolitischen Gremien, das von Mike Weiland sowie dem SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzenden Carsten Göller geleitet wurde, nahm sich Günter Kern viel Zeit, um mit den jungen Aktiven ins Gespräch zu kommen. „Am einfachsten lernen junge und interessierte Menschen wie Kommunalpolitik funktioniert, wenn man mit ihnen über Dinge aus der Praxis spricht und anhand von Beispielen über ihre Ideen und Vorstellungen diskutiert“, erläutert Mike Weiland.

Die jungen Leute haben oft konkrete Vorstellungen, wie ein Thema in der Zukunft aussehen soll – Beispiel eine gute Breitbandversorgung mit Glasfaserleitungen oder adäquater Technik bis in alle Unternehmen und Haushalte. Günter Kern schilderte in der Runde aus seiner langjährigen Erfahrung als früherer Leiter des Ordnungsamtes der Verbandsgemeinde Loreley, später als Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Landrat des Rhein-Lahn-Kreises und heute als für die Gemeinden und Städte im Land zuständiger Staatssekretär, wie man solche Ideen anpacken und umsetzen kann. „Insbesondere müsst Ihr von der Idee bis zur Realisierung an einer Sache mit Engagement dranbleiben und Euch kümmern“, so Kerns der Appell an die jungen Leute, die sich künftig um Mandate in den Ratsgremien bewerben möchten. „Ihr müsst darüber hinaus mit den Menschen im Dialog bleiben, so dass Ihr wisst, wo ihnen der Schuh drückt“, ergänzte Kern. Natürlich gehen viele Dinge nicht von heute auf morgen umzusetzen. Von daher vermittelte Kern und Mike Weiland anhand von zahlreichen Beispielen aus der Praxis, wie politische Prozesse ablaufen und wie man mit Problemen umgeht, die sich im Laufe eines Realisierungsprozesses ergeben können.

Einige der jungen Aktiven wie die SPD-Gemeindeverbandsvorsitzende der Verbandsgemeinde Nastätten Pauline Sauerwein,  der stellvertretende Vorsitzende des SPD-Gemeindeverbandes Loreley Martin Hallas oder Khalid Rasul als Vorsitzender der Jusos Lahnstein, der ebenso wie Moritz Schön auch Mitglied des SPD-Kreisvorstands ist, haben bereits in der SPD Verantwortung übernommen. Andere streben es an, sich in naher Zukunft tiefgründiger in die politische Arbeit einzubringen. „Ich finde es gut, dass wir in der SPD immer wieder Gelegenheit haben, uns mit in der Politik erfahrenen Akteuren auszutauschen, denn das hilft uns bei unserer persönlichen Entwicklung“, begrüßen Dennis Lenau aus Balduinstein und Marc Schieche aus Oberwallmenach. Mike Weiland will an solchen Runden festhalten und gab auch die Forderung aus: „Habt Visionen, entwickelt Ideen, wägt sie ab, geht sie an und setzt sie mit Engagement um.“ Der Austausch mit jungen Menschen, auch ohne Parteibuch, ist der SPD wichtig. Sie sind die Zukunft des Kreises und vor allem intensiviert man damit auch die Heimatverbundenheit und die personelle Erneuerung der Kommunalpolitik.

 

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