Firmen haben eine gesellschaftliche Verantwortung

Veröffentlicht am 15.04.2010 in Veranstaltungen

Fraport-Vorstandsmitglied Herbert Mai, MdL Frank Puchtler und Landrat Günter Kern im Gespräch mit einem Forumsteilnehmer (v.l.n.r.).

Rhein-Lahn-Kreis.

Firmen haben eine gesellschaftliche Verantwortung. Mit dieser klaren Aussage machte das Vorstandsmitglied der Fraport AG Herbert Mai die Verantwortung von Unternehmen in unserer Gesellschaft beim Forum Rhein-Lahn deutlich.

Zahlreiche Gäste beim Forum "Arbeit und Wirtschaft" der Rhein-Lahn-SPD konnte der Kreisvorsitzende Frank Puchtler, darunter den Landrat des Rhein-Lahn-Kreises Günter Kern, Verbandsbürgermeister Franz Klöckner und Gudrun Weyl MdB a.D. , Kreishandwerksmeister Gunter Wick und Vertreter von Unternehmen, Gewerkschaften und Verbänden aus der Region begrüßen. Fraport-Vorstandsmitglied Herbert Mai machte in seinem Referat "Unternehmen in sozialer Verantwortung" die Verantwortung von Unternehmen in der Gesellschaft deutlich. An zehn Punkten zeigte er konkret auf, wie die Frankfurter Flughafengesellschaft Fraport versucht dieses Ziel zu erreichen.
  • Aus - und Weiterbildung. Fraport bietet über 200 Ausbildungsplätze insgesamt, ergänzt durch ein umfangreiches Aus - und Weiterbildungsprgramm, an.
  • Alle Auszubildenden werden mindestens für ein Jahr nach der Ausbildung übernommen.
  • Fraport hat bis 2018 vertraglich mit dem Betriebsrat und den Gewerkschaften eine Beschäftigungssicherung vereinbart.
  • Für alle Konzerntöchter hat Fraport Tarifverträge abgeschlossen.
  • Die Beteiligung und Einbeziehung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Betriebsräte erfolgt in Form der geregelten Mitbestimmung.
  • Immer wichtiger wird die Prävention in dem Unternehmen, einschließlich des Arbeits - und Gesundheitsschutzes. Fraport hat insgesamt 25 Programmpunkte für die Förderung der betrieblichen Gesundheit - von Sport über Ernährung bis zur Gesundsheitsgesprächen und medizinischer Betreuung - eingeführt.
  • Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung hat Fraport ein Projekt aufgelegt mit drei Schwerpunkten und Fragestellungen: - Wie erhalten wir die Arbeitsfähigkeit, z.B. durch Arbeitsbedingungen? - Wie fördern wir die lebenslange Motivation der Lernfähigkeit? - Wie gestalten wir die Übergänge zu jüngeren Kollegen?
  • Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gewinnt an Bedeutung. Dabei spielen Arbeitszeitformen und Kinderbetreuung eine wesentliche Rolle. Fraport bietet beides an und hat dafür entsprechende Schicht - und Arbeitszeitregelungen, Kinderkrippen und Notbetreuungseinrichtungen geschaffen.
  • Fraport hat ein konkretes Programm zur besonderen Förderung von Frauen im Sinne der Chancengleichheit aufgelegt.
  • Ohne ehrenamtliches Engagement würde vieles in der Gesellschaft in den Vereinen, den Verbänden, den Parteien und in der Politik nicht funktionieren. Fraport fördert und unterstützt daher das Engagement, so Vorstandsmitglied Herbert Mai.
In der anschließenden engagierten Diskussion wurde die Haltung des Unternehmens im Hinblick auf die gesellschaftliche Verantwortung und die von Vorstandsmitglied Herbert Mai dargelegten Programme und Initiativen begrüßt. Die Einschätzung, dass gute Arbeitsbedingungen zu Mitarbeiterzufriedenheit und hoher Leistungsmotivation führen, war der klare Tenor der zahlreichen Diskussionsteilnehmer.
 

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