B 260 / Umgehung Dausenau

Veröffentlicht am 27.07.2009 in Aktuell

Hering: Bau der Umgehung Dausenau geht nahtlos weiter

Mit der Verkehrsfreigabe für die neue Lahnbrücke und dem symbolischen ersten Spatenstich für die Ortsumgehung Dausenau geht der Bau der Umgehung nahtlos weiter. Es handelt sich hier um Investitionen in Höhe von 8,3 Millionen Euro. Dies teilte der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Hendrik Hering heute in Dausenau mit.

Die Inbetriebnahme der neuen Brücke, die schließlich Teil der neuen Ortsumgehung wird, ist Voraussetzung für den Weiterbau der Ortsumgehung. Hering: „Durch diese Umgehung werden die Anwohner der Ortsdurchfahrt deutlich von Lärm und Abgasen entlastet. Der gesamte alte Ortskernbereich wird davon profitieren und neue Möglichkeiten für attraktive touristische und städtebauliche Entwicklungen entstehen.“

Im Rahmen der jetzt beginnenden Maßnahme werden rund 800 Meter „freie Strecke“ und eine zweite Lahnbrücke mit einer lichten Weite von rund 146 Metern gebaut. Auf der anderen Lahnseite ist darüber hinaus ein Kreisverkehrsplatz mit einem Durchmesser von 34 Metern vorgesehen, der die Verbindung an die bestehende B 260 am östlichen Ortsende herstellen wird. Parallel zur Ortsumgehung wird auch ein Wirtschaftsweg für den landwirtschaftlichen Verkehr angelegt, der auch von Radfahrern und Fußgängern genutzt werden kann. Mit der Fertigstellung der Gesamtmaßnahme rechnet der Landesbetrieb Mobilität (LBM) im Jahr 2012.

Die alte Lahnbrücke werde nach den Sommerferien abgebrochen und damit der erste Bauabschnitt zum Abschluss gebracht. Mit der neuen Lahnbrücke wird die uneingeschränkte Anbindung der südlich der Lahn gelegenen Ortsteile ab sofort wieder dauerhaft gewährleistet.

Derzeit ist Dausenau das Nadelöhr im Zuge der B 260. Täglich rollen fast 9.000 Kraftfahrzeuge durch den Ort. „Solche Investitionen sind dringend erforderlich, um die Sicherheit und Leistungsfähigkeit der Verkehrsinfrastruktur dauerhaft zu erhöhen und gleichzeitig Ortslagen bestmöglich zu entlasten“, betonte Hering.

Die Kosten in Höhe von rund 8,3 Millionen Euro wären ohne die Aufnahme ins Konjunkturpaket I sicher nicht so schnell zu schultern gewesen. Minister Hering dankte daher Stefan Krause, Abteilungsleiter im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, für die Bereitstellung der Finanzmittel.

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